Der 36 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Parkberg in Krynica-Zdrój entwickelt sich zu einer der vielversprechendsten Touristenattraktionen der Region. Seine verglaste Konstruktion, die sich harmonisch in die Landschaft des Kurparks einfügt, bietet den Besuchern einen weiten Blick auf Krynica, die Beskiden von Sądecki und die entfernten Tatra-Berge. Investor dieses Bauwerks ist die Gesellschaft Polskie Koleje Linowe PKL SA.
Der neue Aussichtsturm auf dem Góra Parkowa in Krynica-Zdrój ist zu einem der bekanntesten Punkte des Panoramas des Kurortes geworden. Er zeichnet sich nicht nur durch seine Höhe von 36 Metern aus, sondern auch durch die Art und Weise, wie er mit dem ihn umgebenden Kurpark harmoniert. Die Konstruktion wurde so entworfen, dass sie den touristischen Raum des Hügels ordnet, ohne die historische Parkanlage zu überwältigen. Durch die großflächigen Verglasungen fügt sich das Gebäude harmonisch in die Landschaft ein und bietet den Besuchern einen uneingeschränkten Panoramablick auf Krynica-Zdrój, die Beskiden von Sącz und – bei gutem Wetter – die Tatra.
Architektur im Dienste der Landschaft
Die Lage des Gebäudes in einem historischen Park erforderte besondere Sorgfalt bei der Wahl der Proportionen und Materialien. Das verwendete Glas öffnet nicht nur die Konstruktion zur Umgebung hin, sondern reduziert auch ihre visuelle Masse. Dadurch konkurriert der Turm nicht mit der natürlichen Geländegestaltung, sondern ergänzt sie. Die zentrale Aussichtsplattform, die teilweise vor Wind und Kälte geschützt ist, ermöglicht es, die Attraktion das ganze Jahr über zu nutzen, ohne auf den direkten Kontakt mit der Umgebung verzichten zu müssen.
Der obere Teil des Turms wurde auf einem kreisförmigen Grundriss entworfen, was präzise konstruktive Lösungen erforderte. Anstatt gebogenes Glas auf dem gesamten Umfang zu verwenden, entschieden sich die Designer für eine modulare Fassade, die auf einfachen Elementen basiert. Durch entsprechend ausgewählte Profile und Dichtungen konnte eine fließende, leichte Form ohne deutliche Unterteilungen erzielt werden. Nur an einer besonders exponierten Stelle wurde eine großformatige gebogene Scheibe verwendet, die den Effekt eines über dem Hang schwebenden Glasvorsprungs erzeugt. Diese Lösung verstärkt den Eindruck von Leichtigkeit und Offenheit der Konstruktion.
Verglaster Boden
Das aufregendste Element des Turms ist der verglaste Boden des Erkerfensters. Er wurde so konzipiert, dass darunter keine Stützen sichtbar sind. Die gesamte Last wird von der Umfangskonstruktion getragen, was eine individuelle Ausarbeitung der Parameter des Glases und der tragenden Stahlelemente erforderte. Die mehrschichtige Scheibe mit erhöhter Tragfähigkeit gewährleistet vollständige Sicherheit und vermittelt den Besuchern gleichzeitig das Gefühl, in der Luft zu gehen.
Alle Außenverglasungen bestehen aus Glas mit Sonnenschutzbeschichtung und einem für Vögel sichtbaren Muster. Der Investor versichert, dass solche Lösungen die Erwärmung des Innenraums begrenzen, den Komfort der Nutzer verbessern und gleichzeitig Vögel vor Kollisionen schützen. Bei dem in einem grünen Teil des Kurortes gelegenen Objekt war der Umweltaspekt ebenso wichtig wie die technischen Parameter.

Historische Bezüge
Die Wände des Turmkerns auf Ebene Null werden als Ausstellungsfläche für Archivfotos genutzt, die dank beleuchteter Kassetten die Besucher in die Atmosphäre des Vorkriegs-Krynica einführen sollen. Der begleitende Audiokommentar erzählt den Besuchern von den Ausblicken und Geschichten rund um den Parkowa-Berg und schafft so eine Erzählung, die die Gegenwart mit der Vergangenheit verbindet.
Der Aussichtsturm auf dem Gipfel des Góra Parkowa dient nicht nur als Aussichtspunkt, sondern auch als eine Art Zeitmaschine, die die Touristen in die 1930er Jahre zurückversetzt. Er wurde im über 200 Jahre alten Kurpark an der Stelle errichtet, an der vor fast neun Jahrzehnten eine hölzerne Kanzel stand, die als Aussichtspunkt diente. Die heutige Konstruktion ermöglicht es, sich über die Baumkronen zu erheben und den Kurort rund um den Parkowa-Berg zu überblicken. Bei guter Sicht kann man sogar die Hügel der Beskiden und die entfernten slowakischen Tatra sehen.
Quelle: Pressematerialien WIŚNIOWSKI, PKL-Gruppe
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