Das neue Museum in Posen widmet sich dem Schmuck! Hier ist das MoJA-Museum

Früher befand sich hier eine beliebte Fast-Food-Kette. Nun schlägt der Förderer des Museums, das Unternehmen YES Biżuteria, ein völlig neues Kapitel für diesen Ort auf. Das Innere des Lokals, das gegenüber dem legendären Okrąglak und dem Dom Książki liegt, wurde mit einem eleganten Raum ausgestattet, der museale, pädagogische und Forschungsfunktionen vereint. Das hier ansässige Schmuckmuseum MoJA konzentriert sich auf die Ausstellung zeitgenössischer Beispiele der Goldschmiedekunst sowie auf Exponate aus aller Welt.

Die Mission von MoJA ist es, Schmuck als vollwertige Sprache des künstlerischen Ausdrucks und als Träger von Kulturwissen zu fördern. Das Museum löst sich von der Betrachtung von Schmuck ausschließlich durch die Brille des Designs oder der Nützlichkeit und schlägt ein neues Paradigma vor: Schmuck als Manifest und Erzählung. Was erwartet die Besucher? Die Dauerausstellung ist eine Reise durch 2.500 Objekte, unterteilt in zentrale narrative Bereiche:

Die Sprache der Form. Eine Präsentation der polnischen Silberschmiedeschule und des seit 1945 entstandenen Kunsthandwerks. Ausgangspunkt ist das Werk von Lena Kowalewicz-Wegner, einer Vorreiterin der polnischen Goldschmiedekunst. Die Besucher sehen hier unter anderem eine umfangreiche Sammlung von Schmuck aus der Zeit der Volksrepublik Polen, formalistische Arbeiten einzelner Künstler sowie eine reichhaltige Sammlung von Werken, die einst von Prof. Irena Huml zusammengetragen wurden.

Die Sprache der Erzählung. Werke von Künstlern, die die Goldschmiedekunst als Sprache des künstlerischen Ausdrucks betrachten, um die Welt zu kommentieren. Die Ausstellung ist in verschiedene Kontexte unterteilt: persönliche (Innerwelt, Körper, Amulette), gesellschaftliche (Beziehungen, Religion, Heimat) und äußere (Natur, Zeit, Industrie).

Schmuck der Welt. Eine Reisekarte von Maria Magdalena Kwiatkiewicz mit Artefakten aus Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika.

Die Werkstatt des Meisters. Der krönendeAbschluss des Rundgangs mit einem authentischen Goldschmiedetisch aus der Werkstatt von Mariusz Pajączkowski, wo man dank Werkzeugen und Lehrfilmen die Mühen des Schaffensprozesses nachempfinden kann.

MoJA ist ein persönlicher Ausdruck der Liebe zur Schönheit und zu den darin verzauberten menschlichen Geschichten. Es ist eine Einladung zu einer intimen Reise in die Welt tiefer Symbolik – sagt Maria Magdalena Kwiatkiewicz, Besitzerin der Sammlung und Erzählerin des Museums.

Das Museum setzt auf Zugänglichkeit und den Aufbau einer Gemeinschaft. Neben dem kostenpflichtigen Ausstellungsbereich bietet MoJA öffentlich zugängliche Räume, in denen Wechselausstellungen und Begleitveranstaltungen stattfinden werden. Außerdem wird es möglich sein, Schmuck von polnischen Goldschmiedekünstlern zu erwerben.

Das Museum wurde am Wochenende vom 25. und 26. April 2026 eröffnet. An diesen Tagen konnte man an einer kuratorischen Führung teilnehmen, Maria Magdalena Kwiatkiewicz treffen und einer Goldschmiedevorführung beiwohnen. Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig. Eine normale Eintrittskarte kostet 35 PLN, eine ermäßigte 15 PLN.

Förderer des Schmuckmuseums MoJA ist das Unternehmen YES Biżuteria.

Quelle: Pressematerialien

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