Plac Zwycięstwa w Gryficach
fot. Gąska-Wojcieszak Pracownia

Der Platz des Sieges in Gryfice soll umgestaltet werden. Er wird grün sein!

Der Platz des Sieges in Gryfice wird schön! Gerade wurde ein Wettbewerb zur Neugestaltung des Hauptplatzes ausgelobt, und der Siegerentwurf verspricht eine deutlich bessere Nutzung des Platzes und mehr Grün. Mit der Umgestaltung soll die Dominanz der Betonpflasterung überwunden und ein wohnlicherer Platz geschaffen werden.

Gryfice Victory Square – Ergebnisse des Wettbewerbs

am 20. November 2025 wurden die Ergebnisse eines Wettbewerbs bekannt gegeben, den die Stadtverwaltung von Gryfice in Zusammenarbeit mit dem Verband Polnischer Architekten, Zweigstelle Koszalin, ausgeschrieben hatte. Es wurden vierundzwanzig Gestaltungsvorschläge eingereicht. Die Jury bewertete sie während einer zweitägigen Sitzung an der Westpommerschen Wirtschaftsschule und wählte das Konzept des Büros Gąska-Wojcieszak Pracownia Architektoniczna Sp. z o.o. aus Poznań aus. Der Preis belief sich auf 60 000 PLN. Das Team bestand aus Łukasz Gąska, Mirosław Wojcieszak, Kornel Kuzański, Marta Sowińska-Gąska, Teresa Bączkiewicz und Katarzyna Woźniak.

Bewertung der Jury

Die Jury hob die gelungene Verbindung zwischen dem bestehenden Raum des Platzes und den neuen Lösungen hervor. Die Planer haben eine große Anzahl von Bepflanzungen vorgesehen, was eine wichtige Erwartung der Anwohner war. Das Konzept wurde als ein Vorschlag gewertet, der den Nutzungskomfort des Platzes erhöht und sich respektvoll in die bestehende Gestaltung einfügt.

Plac Zwycięstwa w Gryficach
photo by Gąska-Wojcieszak Pracownia

Umgestaltung durch Gąska-Wojcieszak Pracownia Architektoniczna

Der Schwerpunkt lag auf der Notwendigkeit, den Platz den Bürgern von Gryfice wieder zugänglich zu machen. Der bestehende Platz wirkte wie eine riesige, vollständig gepflasterte Platte, die eine so genannte Wärmeinsel bildete und die Menschen nicht zum längeren Verweilen einlud. Das Siegerprojekt sieht eine deutliche Erhöhung des Grünanteils vor, um die klimatischen Bedingungen zu verbessern und einen freundlicheren Ort der Begegnung zu schaffen. Die Verfasser sahen eine schrittweise Umgestaltung der derzeitigen Bebauung vor. Es wurde eine Interpretation des bestehenden Zustands gewählt, die es erlaubt, das bestehende Pflastermuster in überarbeiteter und erweiterter Form weiterzuführen. Die Lösung basiert nicht auf einer vollständigen Veränderung, sondern auf der Entwicklung der aktuellen Werte.

Wiederverwendung von Materialien und Aufteilung des Raums

Ein Großteil der Betonpflasterung, die bereits auf dem Platz verwendet wurde, wird beibehalten. Die Elemente, die demontiert werden müssen, werden für neue Pflasterungen verwendet. Der Entwurf basiert auf einem abfallarmen Ressourcenmanagement.
Der Platz wurde in zwei unterschiedliche Zonen unterteilt, die entlang einer Ost-West-Achse angeordnet sind. Die erste ist die quadratische Platte, die einen repräsentativen und utilitaristischen Charakter hat. Sie wurde für die Organisation von öffentlichen Veranstaltungen angepasst und orientiert sich in ihrer Gestaltung an der Beziehung zwischen dem Kreishaus und dem Gemeindezentrum. Der zweite ist ein grüner Platz, der eine Erholungszone mit Gassen und Ruheplätzen bietet. Beide Plätze sind durch eine Anlage mit einem Brunnen und einer geplanten Pergola miteinander verbunden. Außerdem wird am nördlichen Rand des Platzes der Standort eines neuen Pavillons vorgeschlagen.

Der Zwycięstwa-Platz in Gryfice und seine Rolle im Stadtgefüge

Gąska-Wojcieszak Pracownia Architektoniczna hat die Beziehung zwischen dem Platz und den öffentlichen Gebäuden in seiner Umgebung berücksichtigt. Die neue Gestaltung betont die Rolle des Bezirksamtes und des Kulturzentrums bei der Gestaltung des Platzes. Aus einer gesamtstädtischen Perspektive wurde der rekonstruierte Platz als wichtiger Ordnungspunkt in der Gestaltung des Stadtzentrums betrachtet. Für die weitere städtebauliche Entwicklung wurde eine Ost-West-Achse vorgeschlagen, um die Verbindung zwischen dem Zentrum von Gryfice und den Erholungsgebieten entlang der Rega zu erleichtern.

Quelle: Gąska-Wojcieszak Pracownia Architektoniczna

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