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wiz. JSK Architekci

Die Szpiegowo-Straße in Warschau wird saniert. Wir kennen den Entwurf

Warschau hat den Gewinner des Architektur- und Stadtplanungswettbewerbs für die Neugestaltung des Areals an der Sobieskiego-Straße 100 im Stadtteil Mokotów, im Volksmund als „Szpiegowo“ bekannt, gekürt. Der vom Architekturbüro JSK Architekci erarbeitete Entwurf ermöglicht die Sanierung eines der geheimnisvollsten Orte der Hauptstadt. Nach Abschluss des Projekts wird das heruntergekommene Gelände neue Funktionen erfüllen. Wie die Stadtverwaltung ankündigt, sollen in den bestehenden und neuen Gebäuden insgesamt rund 180 Sozialwohnungen entstehen.

Szpiegowo in Warschau – die Geschichte

Der Komplex in der Sobieskiego-Straße 100 entstand Ende der 1970er Jahre. Viele Jahre lang stand er außerhalb der tatsächlichen Kontrolle der Warschauer Behörden und wurde zunächst von der Sowjetunion und später von der Russischen Föderation ohne Rechtsanspruch genutzt. Genau aus dieser Zeit stammt der umgangssprachliche Name „Szpiegowo“. Das Gelände wurde streng bewacht und war für die Anwohner unzugänglich, was zahlreiche Spekulationen über die Aktivitäten hinter dem Zaun schürte. Nach langwierigen Auseinandersetzungen wurde das Grundstück im Jahr 2022 zurückerworben und im Januar 2025 offiziell an die Stadt übergeben. Erst dann war es möglich, mit den Vorbereitungen für den Architekturwettbewerb zu beginnen.

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Wohnblock Anfang der 1980er Jahre. Foto: Warschau – Porträt einer Stadt, 1984.

Der Siegerentwurf von JSK Architekci

Gegenstand des Wettbewerbs war ein Konzept zur Umgestaltung des gesamten Areals. Die Planung umfasste den Umbau des Hauptgebäudes, das im kommunalen Denkmalregister eingetragen ist, die Errichtung neuer Gebäude anstelle der beiden einstöckigen Dienstleistungspavillons sowie die Gestaltung des gesamten Grundstücks. Am höchsten bewertet wurde der Entwurf des Warschauer Architekturbüros JSK Architekci, der von einem Team aus Mariusz Rutz, Zbigniew Pszczulny, Mikołaj Twardowski, Kinga Batte, Jakub Pieńkowski, Delfina Żółtowska, Michał Dezór und Kamil Kowalski. Die Autoren erhielten einen Preis in Höhe von 100.000 PLN brutto sowie die Möglichkeit, die vollständigen Planungsunterlagen zu erstellen. Den zweiten Platz belegte das Büro BOGUMIŁ KIDZIAK ARCHITEKCI, während die Teams von 22ARCHITEKCI und WXCA GROUP eine Auszeichnung erhielten.

Szpiegowo als funktionale Wohnsiedlung

Die Wettbewerbsjury bewertete vor allem die Anzahl der Sozialwohnungen, die Qualität der Architektur, die Funktionalität der Gewerbeflächen im Erdgeschoss, die Sicherheit der Nutzer, die hohe Ästhetik sowie die Anpassung des gesamten Konzepts an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und anderen Nutzern, die besondere Einrichtungen benötigen. Von großer Bedeutung waren auch die Kosten für die Umsetzung und den künftigen Unterhalt sowie die Möglichkeit, die Baugenehmigung zügig zu erhalten. In den kommenden Monaten wird die Stadt Verhandlungen mit JSK Architekci über die Erstellung der Planungsunterlagen aufnehmen. Die Unterzeichnung des Vertrags ist für Januar 2027 vorgesehen. Anschließend kann die Ausschreibung für die Bauarbeiten veröffentlicht werden. Warschau hat für die Umsetzung des Vorhabens über 132 Millionen Złoty bereitgestellt.

Quelle:Stadtverwaltung Warschau

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