In den Wäldern von Starachowice wurde ein einzigartiges militärisches Artefakt aus dem Feldzug von 1939 entdeckt. Mitglieder der Fort Monument Protection Group stießen auf den Kopf der Fahne des 12. leichten Artillerieregiments sowie auf die Reste von Gürteln und Schärpen dieser Einheit. Die Gegenstände waren fast 86 Jahre lang unter einer Erdschicht verborgen gewesen, so dass der Fund bei Geschichtsinteressierten großes Interesse weckte. Der Adler aus der September-Kampagne soll in das Museum wandern.
Der Adler aus dem Feldzug von 1939 und die Umstände des Fundes
Bei einer der Suchexpeditionen zeigte ein Metalldetektor das Vorhandensein eines Objekts unter einer Mulchschicht an. Beim vorsichtigen Freilegen der vom Gerät angezeigten Stelle kam ein silberner Adler mit Vergoldungselementen zum Vorschein. Direkt daneben lagen ein Fahnengürtel und Stofffragmente. Die Mitglieder des Vereins bezeichneten den Fund als einen der wertvollsten militärischen Gegenstände, die sie in ihrer gesamten Tätigkeit gefunden haben.
Historischer Hintergrund des 12. leichten Artillerieregiments
Die Einheit war Teil der 12. Infanteriedivision. Infanteriedivision. Im September 1939 wurde es als Teil der Südgruppe der preußischen Armee in die Region Kielce verlegt und nahm an den Kämpfen bei Iłża teil. Nach den erlittenen Verlusten wurde beschlossen, die Truppe zu entwaffnen. Die Ausrüstung sollte vernichtet werden, während Teile der Fahne versteckt wurden, damit sie nicht von feindlichen Kräften abgefangen werden konnten. Die Fahne landete im Wald, wo sie viele Jahrzehnte später von einer Gruppe aus Wąchock gefunden wurde.

Adler aus der Kampagne von 1939 – Bedeutung
Der gefundene Adler gilt als ein besonders wichtiges Objekt im Zusammenhang mit der Geschichte der polnischen Armee. Die meisten Fahnen aus dem Septemberfeldzug sind verloren gegangen, was die Bedeutung des Fundes nur noch erhöht. Das Fahnentuch des 12. leichten Artillerieregiments wird derzeit in einem Museum in Ostrowiec aufbewahrt, während die seit vielen Jahren gesuchten Metallteile endlich wiedergefunden wurden. Die Mitglieder des Vereins geben zu, dass das Ergebnis der Arbeit ihre kühnsten Erwartungen übertroffen hat.
Weitere Aktivitäten und die Zukunft des Artefakts
Der Verein hat die Fundstücke gesichert und mitgeteilt, dass sie konserviert werden sollen. Nach Abschluss der Arbeiten werden Spezialisten Analysen durchführen, und sobald die Artefakte in das Denkmalregister eingetragen sind, werden sie an das Museum gehen. Die Gruppe arbeitet derzeit mit dem Museum für Natur und Technik zusammen, setzt sich aber dafür ein, dass der einzigartige Adler schließlich in einer militärhistorischen Einrichtung landet.
Fortsetzung der Suche nach der Fort Monument Protection Group
Die Mitglieder der Fort Monument Protection Group betonen, dass der Fund ihnen Motivation gibt. Sie beabsichtigen, ihre Feldforschung in den Waldgebieten der Region Świętokrzyskie fortzusetzen, da sie glauben, dass sich dort noch viele materielle Erinnerungen an die Ereignisse von 1939 verbergen.
Quelle: zwiadowcahistorii.pl, Grupa Ochrony Zabytków Fort
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