Eine weiße Villa in Portugal. Eine Oase minimalistischer Eleganz.

Am Rande der portugiesischen Stadt Braga wurde eine weiße Villa nach einem Entwurf des Architekturbüros Arquitetura.501 gebaut. Das beeindruckende Haus verfügt über einen begrünten Innenhof und bietet durch große Fenster einen wunderschönen Ausblick. Dies steht im Kontrast zur Frontfassade, die eher zurückhaltend ist und die Privatsphäre der Bewohner schützt.

Die weiße Villa und ihre Form

Das Gebäude wurde auf einem 980 m² großen Grundstück errichtet, das sich nach Süden und Osten hin öffnet. Dort bieten sich die schönsten Ausblicke und die besten Sonnenverhältnisse. Die westliche Grenze des Grundstücks wird deutlich durch eine etwa fünf Meter hohe Mauer des Nachbargebäudes begrenzt. Das Projekt des Architekturbüros Arquitetura.501 hat diesen Umstand berücksichtigt, weshalb die weiße Villa auf der Westseite eine eher geschlossene Form hat, während die Ost- und Südfassade maximal geöffnet sind. Dies verbessert den Wärmekomfort, fördert die Privatsphäre und wirkt sich positiv auf die Raumaufteilung aus.

Haus mit Aussicht in Portugal

Die obere Etage des Gebäudes ist ausschließlich für die Hausbewohner vorgesehen. Hier befinden sich drei Schlafzimmer, die durch einen gemeinsamen Balkon verbunden sind, der sich über die gesamte Fassade erstreckt. Die verglaste Balustrade schränkt den Blick auf das Sameiro-Massiv nicht ein und ermöglicht den ganzen Tag über einen freien Lichteinfall. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein kleiner Garten geplant, der durch einen perforierten Metallschirm von der Straße getrennt ist. Dieser schützt vor den Blicken der Passanten und filtert gleichzeitig das Licht, das die Innenräume beleuchtet.

Die weiße Villa und ihr Herzstück

Das Erdgeschoss ist um das zentrale Herzstück des Hauses herum angeordnet. Dieses besteht aus einer Eingangshalle, die mit dem Innenhof und einem doppelt so hohen Luftraum verbunden ist. Hier konzentriert sich das Leben der Hausbewohner, und von hier aus gehen alle Funktionen aus. Der durch eine Öffnung in der Decke beleuchtete Garten ist ein vertikaler Akzent und sorgt für sanftes, diffuses Licht. Um diesen Kern herum sind drei Bereiche angeordnet: ein Gästeapartment mit Arbeitszimmer, ein Wohnbereich mit Salon, Esszimmer und halboffener Küche sowie Wirtschaftsräume.

Aufteilung des Hauses

Die Nebenräume der Villa befinden sich entlang der westlichen Grundstücksgrenze. Die Garage mit Zufahrt von der Straße, die Waschküche, die Garderobe und der Technikraum bilden eine kompakte Barriere, die die Innenräume vor ungünstiger Sonneneinstrahlung schützt. Die Fassaden im Osten und Süden blieben somit frei für Wohnräume, die in eine überdachte Terrasse und einen Pool übergehen. Die weiße Villa zeichnet sich vor allem durch die Schlichtheit ihres Baukörpers, die Öffnung des Hauses zum Grünen und den Verzicht auf einen Zaun aus. Das Gebäude selbst markiert die Grundstücksgrenze, während die Vorderseite des Grundstücks von einem sparsamen Garten und einem Parkplatz eingenommen wird.

Entwurf: Arquitetura.501
Wohnfläche: 460 m²
Fotos: Ivo TavaresStudio

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