Kinomural hat einen OPEN CALL ausgeschrieben. Zeigen Sie Ihre Arbeit im Großformat!

Während des Kinomural, einem der größten Festivals für neue Medienkunst in Europa, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeit im Großformat zu präsentieren. Ausgewählte Projekte werden im September an der Wand eines Breslauer Wohnhauses zu sehen sein und von fast 30.000 Menschen betrachtet werden. Reichen Sie Ihr Projekt schon jetzt im Rahmen des OPEN CALL ein.

SAVE THE DATE! Zwei Abende mit neuer Medienkunst

Kinomural hat das Datum der nächsten Ausgabe bekannt gegeben – dieses Jahr findet die Veranstaltung am 18. und 19. September in Wrocław statt. Zeitgenössische Kunst und Stadtarchitektur, Erlebnis und Experiment für die Fantasie und vor allem die wichtigsten Werke der neuen Medienkunst aus aller Welt – diese Worte beschreiben sehr gut, was Kinomural ausmacht. Das Festival verändert für zwei Abende die Topografie von Nadodrze. Die Straßen, die tagsüber voller Leben sind, verwandeln sich abends in eine lebendige, pulsierende Leinwand, da die Werke auf sechs durchschnittlich 300 Meter langen Wänden von Mietshäusern gezeigt werden. Sie werden zu einem neuen „Ausstellungsraum” für neue Medienkunst, und auf einer dieser Wände wird eine Übersicht der Projekte von Künstlerinnen und Künstlern präsentiert, die in einem offenen Auswahlverfahren ausgewählt wurden. Die Organisatoren warten nur bis zum 8. April auf Bewerbungen.

OPEN CALL für audiovisuelle Künstlerinnen und Künstler

Flimmernde Bewegungsspuren und flüchtige Gesten begannen, ihren eigenen Rhythmus zu entwickeln, und die in den Spalten nistenden Mauersegler drangen in die Wand des Breslauer Nadodrza ein. Während des letztjährigen Kinomural-Festivals verwandelten die „Jerzyki” (Mauersegler) von Ada Napiórkowski, Gewinnerin des OPEN CALL-Wettbewerbs, den städtischen Raum in eine poetische Aufzeichnung des biologischen Pulses der Welt. Wie erinnert sich die Künstlerin an ihre Teilnahme am Festival? Welchen Einfluss hatte der städtische Raum auf die Präsentation ihrer Arbeit?

Veranstaltungen wie Kinomural sind eine großartige Gelegenheit, um die Kunst der neuen Medien einem Publikum näherzubringen, das vielleicht zum ersten Mal damit in Berührung kommt. Für mich als Regisseurin ist es auch eine Möglichkeit, über die Konventionen des Films hinauszugehen und mir meine Arbeit in einem neuen Kontext vorzustellen. Umso mehr freut es mich, dass ich sie in einem so phänomenalen Format präsentieren konnte.

Die experimentelle Animation hat mein Denken so geprägt, dass ich ganz selbstverständlich davon ausgehe, dass ich keine vollständige Kontrolle über die Rezeption des Werks habe, und seine Bedeutung als fließend betrachte – und genau darin sehe ich seine Stärke. Die Präsentation der Arbeit im städtischen Raum verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Die Kunst kann dann frei atmen und nach ihren eigenen Regeln funktionieren, sagt Ada Napiórkowski. Die Arbeiten werden im Hochformat gezeigt. Vergewissert euch, dass die Auflösung der Datei 1200 × 1724 beträgt :) – fügt die Künstlerin hinzu.

Das Motto dieser Sektion lautet in diesem Jahr ON REPEAT (mehr). Für die offene Ausschreibung können sowohl speziell für diesen Zweck geschaffene Werke als auch Projekte aus früheren Arbeiten eingereicht werden. Was ist für das Kuratorenteam wichtig und welche Künstlerinnen/Künstler sucht es?

Jedes Jahr, wenn wir im Rahmen des OPEN CALL Künstler auswählen, agieren wir ein wenig wie Schatzsucher. Das Thema der Ausgabe ist unser Kompass, aber die Karte entsteht unterwegs – aus Entdeckungen, aus Überraschungen. Wir suchen in den neuen Ländern der Kunst nach neuen Medien, greifen aber auch auf bereits Entdecktes zurück. Das Alter eines Werks spielt für uns keine Rolle, denn aufgrund des Konzepts unseres Festivals wirken selbst Filme von Vorreitern der Computerkunst aus den 1960er- und 1970er-Jahren, wie beispielsweise Lillian Schwartz, auf dem Kinomural wie Avantgarde aus der Zukunft.

Kinomural ist ein völlig anderes, komplexes Medium, deshalb müssen wir bei der Suche nach Schätzen unserer Intuition vertrauen. In diesem Jahr müssen wir uns vorstellen, dass wir nachts unter Menschen stehen, zu einer großen Wand hinaufschauen und beobachten, ob sich die Raumzeit im Modus ON REPEAT krümmt oder nicht – sagt Bartek Bartos, Direktor des Festivals.

Wie bewirbt man sich?

Die Teilnahmebedingungen, der Kalender und die technischen Richtlinien sind HIER verfügbar.

Kalender OPEN CALL:

● Einreichungsfrist: bis zum 8. April 2026

● Bekanntgabe der Ergebnisse der Einreichungsfrist: 30. April 2026

● Präsentation der Arbeiten während des Kinomural: Breslau, 18.–19. September 2026

Preise: Alle im Auswahlverfahren ausgewählten Arbeiten nehmen am Wettbewerb teil – die Jury zeichnet drei Personen aus, die zusätzlich einen Preis in Höhe von 3.000 PLN erhalten. Das Magazin Contemporary Lynx vergibt ebenfalls eine Auszeichnung und belohnt den Gewinner mit einem Interview in seiner Zeitschrift. Bekanntgabe der Gewinner: bis zum 20. September 2026.

Weitere Ankündigungen zum Festival finden Sie unter www.facebook.com/kinomural und www.kinomural.com.

Quelle: Pressematerialien

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