Kreuz der Helden in Wyszogród. Die Installation soll Hoffnung geben

Die moderne Skulptur wurde von Mykola Kabluka, einem ukrainischen Bildhauer, entworfen. Das Kreuz der Helden ist eine leuchtende Installation, die am Abend mit Hunderten von Lampen funkelt. Die Skulptur wurde in einer grünen Ecke der Stadt Vyshogrudok bei Kiew aufgestellt.

Das Kreuz der Helden soll Hoffnung symbolisieren und einen Raum zum Nachdenken und Erinnern bieten. Sein Schöpfer, Mykola Kabluka, hat sich auf Installationen spezialisiert, bei denen das Spiel des Lichts eine wichtige Rolle spielt. Dies ist auch bei seinem neuesten Werk der Fall.

Die Installation entstand als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine und auf das Bedürfnis, Orte des Trostes und der Hoffnung zu schaffen. Die Skulptur ist das Ergebnis einer Kombination aus modernster Lichttechnik, räumlich wirkenden Körpern, Klang und faszinierender Textur. Die Künstlerin fordert den Betrachter auf, in die Installation einzutreten, und erst dann enthüllen die Fragmente der Kulissen und ihre Vertiefungen das entworfene Kreuz.

Eine interessante Besonderheit sind die bereits erwähnten Klänge. Wenn man im Inneren steht, kann man Aufnahmen aus verschiedenen Ecken des Landes hören: das Summen der Steppe, das Plätschern des Schwarzmeerwassers, das Rauschen der Karpatenbäche und die Geräusche des Waldes.

In der Nacht präsentiert sich die Skulptur anders. Dann wird eine Lichtinstallation aus Hunderten von kleinen Punkten aktiviert. Diese sind im Sockel und in den vier Armen der Skulptur angebracht.

Die Hauptidee ist, dass das Werk zu einem Punkt der Reflexion wird, ein Gefühl der Ruhe vermittelt und einen Übergang zu klaren Gedanken und Zuständen ermöglicht. Dieses Projekt trägt vor allem den Glauben an etwas Klares in sich. Zeitgenössische Monumentalkunst sollte eine verlässliche Quelle der Lebensbejahung sein, nicht nur eine Erinnerung an eine Tragödie oder eine Verherrlichung von Menschen oder Ereignissen, erklärt der Künstler.

fotos: Andrey Avdeenko

quelle: www.crossofheroes.org

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