Metamorphose des Bahnhofs Mogilno. Sie haben jedes Detail renoviert!

Das Bahnhofsgebäude in Mogilno wurde 1871 an der Kreuzung der Eisenbahnlinie 353, die Poznań mit Toruń und Olsztyn verbindet, erbaut. Das Backsteingebäude hat gerade seinen historischen Charakter wiedererlangt. Die Polskie Koleje Państwowe S.A. (Polnische Staatseisenbahnen) hat eine umfassende Rekonstruktion abgeschlossen. Das Projekt, das aus EU-Mitteln im Rahmen des operationellen Programms für Infrastruktur und Umwelt finanziert wurde, hat dem Gebäude sein früheres Aussehen zurückgegeben und es mit modernen Lösungen für die Fahrgäste bereichert.

Die Fassade des Backsteingebäudes wurde gründlich renoviert und die architektonischen Details sorgfältig restauriert. Eine wiederhergestellte Pergola an der Nordfassade und eine renovierte Bahnsteigüberdachung haben den authentischen Charakter des Bahnhofs aus dem 19. Jahrhundert wiederhergestellt. Jahrhundert wiederhergestellt. Um diese Vorzüge zu betonen, wurde eine dezente Nachtbeleuchtung installiert, die die Textur der Ziegelsteine und die meisterhafte Handwerkskunst der alten Handwerker zum Vorschein bringt. Die Fenster- und Türverkleidungen, die den historischen Mustern nachempfunden sind, halten nicht nur die Wärme im Winter zurück, sondern werten die Fassade auch durch die eleganten Elemente des Originals auf.

Das Innere des Bahnhofs hat sich ebenso dramatisch verändert. Es wurde eine geräumige Abfertigungshalle geschaffen, die als Wartebereich dient und in der Automaten für Kaffee, Getränke und Snacks aufgestellt sind. Moderne Anzeigetafeln für Zugankünfte und -abfahrten sowie ein Sprachsystem erleichtern die Orientierung im Fahrplan. Im Erdgeschoss wurden zwei Einzelhandels- und Dienstleistungseinheiten von 20 und 76 Quadratmetern eingerichtet, während das erste Obergeschoss demnächst von der Gemeinde ausgebaut werden soll.

Ein wesentlicher Bestandteil der Investition war die Beseitigung architektonischer Barrieren. Entlang der Fußgängerwege wurden Wege für Blinde und Sehbehinderte markiert, und im Inneren wurden taktile Schilder und Markierungen in Braille-Schrift angebracht. Dadurch wurde der Bahnhof für alle Gruppen von Reisenden bequem und zugänglich. Der Umwelt zuliebe wurden auf dem Dach Photovoltaik-Paneele installiert, und im Inneren wurde eine energieeffiziente, automatisch gesteuerte Beleuchtung eingeführt. Die gesamte Anlage und die Systeme werden von einem fortschrittlichen Gebäudemanagementsystem überwacht, mit dem der Energie- und Wasserverbrauch optimiert werden kann.

Der Bahnhof im Jahr 2013:

Foto Travelarz, wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Auch die Umgebung des Bahnhofs wurde gründlich aufgeräumt. Die neue Oberfläche der Bürgersteige und der Einfahrt soll die Sicherheit und die Ästhetik der Umgebung verbessern. Vor dem Eingang wurden eine temporäre Haltezone „kiss&ride“, Plätze für Taxis und Menschen mit Behinderungen und näher an der Straße 11 öffentliche Parkplätze ausgewiesen.

Der Bahnhof in Mogilno bedient die Fernverbindungen von PKP Intercity nach Gdynia, Wrocław, Zielona Góra oder Olsztyn sowie die Regionalzüge von POLREGIO und Koleje Wielkopolskie nach Toruń, Bydgoszcz und Środa Wielkopolska. Nach Angaben des Eisenbahnverkehrsamtes wurden im Jahr 2024 durchschnittlich 1,5 Tausend Fahrgäste pro Tag gezählt, und es hielten 62 Züge pro Tag an dem Bahnhof.

Verfasser des Umbaukonzepts ist Przedsiębiorstwo Organizacji Inwestycji Allplan sp. z o.o., während die Bauarbeiten von Usługi Murarsko-Tynkarskie Nagórny Waldemar durchgeführt wurden. Dank dieser beeindruckenden Modernisierung ist der Bahnhof in Mogilno nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein Musterbeispiel für die Verbindung des historischen Geistes der Eisenbahn mit dem Komfort und der Ökologie des 21.

foto: PKP S.A.

quelle: PKP S.A.

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