Karowa
fot. RS Architektura Krajobrazu

Neue Karowa-Straße. Wir kennen das Projekt für den Wiederaufbau der Straße

Die Karowa-Straße in Warschau wird demnächst modernisiert, wodurch die Verbindung zwischen dem Königsweg und der Weichsel verbessert und ein bequemer Platz für Spaziergänger geschaffen wird. Das Projekt soll die Zugänglichkeit des Warschauer Steilhangs verbessern und die Bedeutung des historischen Markiewicz-Viadukts unterstreichen, das derzeit etwas im Abseits steht. Das Studio RS Architektura Krajobrazu, das den Wettbewerb gewonnen hat, ist für die Neugestaltung der Karowa-Straße verantwortlich.

Karowa-Straße und ihre neue Öffnung

Die Stadt plant eine Reihe von Veränderungen, um den Bereich um das Viadukt fußgängerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört die Einrichtung einer Aussichtsterrasse gegenüber der neuen Fußgängerbrücke nach Praga. Das siegreiche Konzept sah auch eine Brücke mit einem Aufzug und einen leichteren Zugang zur Böschung und zum unteren Platz vor, der als attraktiver Treffpunkt gestaltet werden sollte. Die derzeitige Gestaltung des Platzes stellt eine schwierige Barriere für ältere Menschen, Betreuer mit Kindern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität dar. Durch die Modernisierung soll die Karowa zu einer barrierefreien Verbindungsstraße zwischen den wichtigsten Standorten des Neuen Warschauer Zentrums werden. Nach der Modernisierung wird die Straße den Fußgängerverkehr zwischen Krakowskie Przedmieście, den Boulevards an der Weichsel und dem neuen Übergang nach Praga verbessern. Auch das historische Markiewicz-Viadukt wird besser sichtbar sein.

Ergebnisse des Wettbewerbs für die neue Karowa

Das Studio RS Architektura Krajobrazu, das den von der Stadt ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hat, ist für das neue Aussehen der Karowa-Straße verantwortlich. Die Jury würdigte den Vorschlag für eine weiche und breite Treppe, die durch einen Aufzug ergänzt wird, der den Komfort bei der Überwindung des Höhenunterschieds zwischen dem unteren und dem oberen Teil der Böschung erheblich verbessern wird. In der ersten Phase des Wettbewerbs wurden 14 Beiträge bewertet. Fünf Vorschläge qualifizierten sich für den zweiten Teil des Verfahrens. Am Ende wurden drei Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Das Team von RS Architektura Krajobrazu erhielt den ersten Preis und wird zu weiteren Entwürfen eingeladen werden.

Karowa
Foto RS Architektura Krajobrazu

Konzept des Siegerbüros RS Architektura Krajobrazu

Der ausgewählte Entwurf zielt darauf ab, eine kohärente Komposition zu schaffen, die die Beziehung zwischen Krakowskie Przedmieście und der Weichsel hervorhebt. Die Planer sahen einen Aufzug vor, der die drei Ebenen der Böschung bedient und einen bequemen Zugang zum Kazimierzowski-Park und zum unteren Teil der Straße ermöglicht. Eine breite Treppe soll als Rastplatz mit Blick auf die zum Fluss führende Achse dienen. Entlang der Treppe ist ein kleiner Wasserlauf geplant, der am unteren Ende durch zusätzliche Wasserspiele in Anlehnung an die ehemaligen Stauseen am Fuße des Steilhangs verbreitert werden soll. Entlang der Stufen werden Bänke und Plätze zum Verweilen und Beobachten der Umgebung eingerichtet. Das Projekt sieht vor, dass die am Steilhang wachsenden Bäume erhalten bleiben und etwa zweihundert neue gepflanzt werden. Die gewählten Lösungen sollen die natürlichen Qualitäten des Gebiets hervorheben und die Qualität der städtischen Landschaft verbessern. Die Jury stellte fest, dass die Lösungen im Zusammenhang mit der Nachbarschaft des Nationalen Sicherheitsbüros und die für die Radwege vorgesehenen Materialien einer weiteren Analyse bedürfen.

Karowa-Straße und Einrichtungen für die Nutzer

Der neue Aufzug wird es Menschen mit eingeschränkter Mobilität ermöglichen, sich bequem fortzubewegen, und er wird den Transport von Fahrrädern ermöglichen. Die mit dem Aufzug verbundene Treppe wird einen benutzerfreundlichen Verkehrsweg schaffen. Im oberen Bereich der Treppe wird ein Sitzbereich eingerichtet. Weitere Flächen sind für den mittleren Treppenabsatz und den Platz am Fuße des Hangs vorgesehen. Am wichtigsten ist, dass das Projekt nicht in die Struktur des historischen Markiewicz-Viadukts eingreift. Die Änderungen betreffen nur die Abschnitte, die zu dem Bauwerk hinaufführen. Die verbreiterten Gehwege und die angepasste Fahrbahnbreite sollen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Quelle: Rathaus Warschau

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Die Karowa-Straße heute und in der Zukunft. Quelle: Google Maps und RS Architektura Krajobrazu