Polnische Architekten werden um den Simon Architecture Prize 2026 konkurrieren

Architektur, die die Lebensqualität der Nutzer im Alltag verbessert, rückt erneut in den Mittelpunkt der internationalen Design-Debatte. Die 6. Ausgabe des Wettbewerbs „Living Places – Simon Architecture Prize 2026“, der von der Marke Simon in Zusammenarbeit mit der Fundació Mies van der Rohe organisiert wird, ist gestartet. Kontakt-Simon ermutigt polnische Architekten, Projekte einzureichen, die zeitgenössisches Denken über Räume zum Leben, Arbeiten, Lernen und Ausruhen widerspiegeln.

„Living Places – Simon Architecture Prize“ ist ein internationaler Wettbewerb, der seit Jahren Projekte auszeichnet, bei denen der Mensch und seine Erfahrungen im Mittelpunkt stehen. Die Organisatoren suchen nach Projekten, die nicht nur ästhetischen Ansprüchen gerecht werden, sondern vor allem Komfort schaffen und Beziehungen zwischen den Nutzern und dem Raum aufbauen. Die diesjährige Ausgabe umfasst Projekte, die zwischen dem 1. Januar 2024 und dem 31. Dezember 2025 fertiggestellt wurden und sich in Europa sowie in Mexiko, Brasilien und Marokko befinden.

„Living Places“ ist ein Wettbewerb, der sich ganz bewusst mit der Frage der Qualität in der Architektur auseinandersetzt. Er konzentriert sich nicht ausschließlich auf die Form, sondern vor allem darauf, wie Architektur auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagiert. Erwähnenswert ist, dass die Jury seit Jahren engagierte Projekte würdigt. Projekte, die tatsächlich die Lebensqualität verbessern, soziale Beziehungen stärken und Antworten auf Probleme im Zusammenhang mit Ausgrenzung, Bildung, Gesundheit oder Klimawandel geben. In den vergangenen Jahren war das Interesse polnischer Architekturbüros an dem Wettbewerb enorm. Wir glauben, dass wir in diesem Jahr noch mehr Vorschläge sehen werden, die zeigen, dass Architektur tatsächlich die Lebensqualität im Alltag beeinflusst“, betont Marcin Oleszczuk, Leiter des Projektmarktes bei Kontakt-Simon.

Zwei Kategorien – gemeinsames und persönliches Raumerlebnis

Der Wettbewerb ist in zwei Hauptkategorien unterteilt: „Collective Places“ und „Personal Places“. Die erste umfasst gemeinsame und öffentliche Räume, also Schulen, Plätze, Mehrfamilienhäuser, Parks oder kulturelle Einrichtungen. Die zweite konzentriert sich auf eine intimere und individuellere Architektur, die mit Privatsphäre und Alltag verbunden ist. Die Organisatoren betonen, dass die Grenze zwischen den Kategorien nicht starr ist. Von entscheidender Bedeutung ist die Art und Weise, wie die Architektur auf die Bedürfnisse der Nutzer und der Gemeinschaft eingeht.

Eine internationale Jury mit polnischem Akzent

Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs wird von einer internationalen Jury bewertet, die sich aus fünf Experten aus dem Bereich der Architektur zusammensetzt. Zu ihr gehört auch der Pole Wojciech Mazan, ein mit Breslau verbundener Architekt und Mitbegründer des Architekturbüros PROLOG. Mazans Mitwirkung in der Jury unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung der polnischen Architektur auf internationaler Ebene und den Stellenwert unsererArchitekten im Diskurs über die Qualität des Raums.

Zu gewinnen gibt es 10.000 Euro

In jeder der beiden Kategorien wählt die Jury fünf Finalisten und einen Preisträger aus. Die Urheber der siegreichen Projekte erhalten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Zudem wird die beste audiovisuelle Darstellung eines Architekturprojekts ausgezeichnet. Die Teilnahme am Wettbewerb ist völlig kostenlos. Projekte können von Architekten einzeln oder im Team eingereicht werden. Wichtig ist, dass Projekte auch von Bauherren, Gebäudenutzern, Mitarbeitern oder Anwohnern empfohlen werden können.

Jeder Architekt kann maximal vier Projekte einreichen. Das Verfahren besteht aus zwei Phasen: der Voranmeldung und der eigentlichen Anmeldung samt Einreichung der Wettbewerbsunterlagen online über die Website www.simonprize.org.Ein wesentlicher Bestandteil der Einreichung ist ein maximal dreiminütiges Video, das die Atmosphäre und das Leben im Gebäude zeigt, sowie eine Projektbeschreibung, Pläne und Fotodokumentation.

Die wichtigsten Termine

Die Anmeldung der Projekte läuft bis zum 14. September 2026. Die Frist für die Einreichung der vollständigen Unterlagen endet am 5. Oktober 2026, die Entscheidung der Jury wird im November bekannt gegeben, und die Finalisten werden im Dezember 2026 bekannt gegeben. Die Abschlussgala und die Bekanntgabe der Gewinner finden im Februar 2027 statt.

Ausführliche Informationen sowie die Wettbewerbsbedingungen finden Sie auf der Website: www.simonprize.org.

Quelle: Pressematerialien

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