Die Polski Holding Nieruchomości beginnt mit der Modernisierung von Osiedle Wilanów, die darauf abzielt, die ursprünglichen Gebäude von vor 40 Jahren mit modernen technischen und ökologischen Lösungen zu kombinieren. Die erste Phase des Projekts umfasst die Sanierung von vier Gebäuden und die Schaffung von etwa 90 Wohnungen in diesen Gebäuden, wobei der Charakter der Siedlung und die umfangreiche gemeinsame Infrastruktur erhalten bleiben.
Ursprünglich sollten die 1980er-Jahre-Blöcke auf der Grundlage des so genannten „lex deweloper“-Spekulationsgesetzes abgerissen werden. Schließlich wurde jedoch beschlossen, sie zu renovieren. Die Arbeiten werden sich auf die Gebäude zwischen den Straßen Królowej Marysieńki, Lentza und Marconich erstrecken. Die Modernisierung soll die Ästhetik und die Funktionalität verbessern und die Gebäude auf den neuesten Stand bringen. Das Projekt soll als Beispiel dafür dienen, wie man Wohnsiedlungen aus der Zeit des Kommunismus unter Wahrung ihrer Geschichte renovieren kann. In der ersten Phase werden vier Gebäude an der Kreuzung von Lentz- und Królowej-Marysieńki-Straße renoviert, darunter zwei höhere und zwei niedrigere Gebäude. Die Modernisierungspläne sehen vor, dass der vorhandene städtebauliche Maßstab erhalten bleibt, während in den Blöcken Aufzüge und zusätzliche Balkone entstehen sollen. Gleichzeitig werden auf den Dächern Photovoltaikanlagen und begrünte Terrassen installiert. Der Raum um die Gebäude herum wird in private Gärten, Wiesen und einen öffentlichen Bereich mit einem Spielplatz und Bänken aufgeteilt.

Der Bauträger plant, Ende 2025 eine Baugenehmigung zu beantragen, die Mitte 2026 erteilt werden soll. Die gesamten Arbeiten werden mindestens eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen. Der Ankündigung des Investors zufolge werden bei der Modernisierung die Form und das städtebauliche Konzept der Siedlung erhalten und gleichzeitig neue technische Elemente eingeführt, die auch bei anderen Großflächengebäuden in Polen eingesetzt werden können. Die Revitalisierung der Siedlung Wilanów ist Teil der PHN-Strategie ³eNeustart³c für die Jahre 2025-2030, die darauf abzielt, die Qualität des vorhandenen Wohnungsbestands zu verbessern und moderne und funktionale Räume zu schaffen, die den heutigen Bedürfnissen der Bewohner entsprechen.
Die Siedlung im Viertel zwischen der Wilanowska-Allee, der Lentz-Straße, der Królowej-Marysieńki-Straße und der Kosiarzy-Straße, die umgangssprachlich als „Zatoka Czerwonych Świń“ bekannt ist, wurde in den 1980er Jahren im Auftrag des Büros des Ministerrats errichtet. Das Gelände war ursprünglich für den Bau eines Krankenhauses vorgesehen. Von Anfang an diente das Anwesen als geschlossene Enklave für die politische Elite. Hier lebten Aktivisten der PZPR und nach 1989 auch SLD-Politiker, darunter Aleksander Kwaśniewski, Leszek Miller und Józef Oleksy.
Quelle: Polski Holding Nieruchomości S.A.
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Die Siedlung Wilanów jetzt und nach der Modernisierung. Foto: Google Earth und PHN








