Die ursprünglichen Laternen standen im Zentrum von Warschau, als der Palast für Kultur und Wissenschaft gebaut wurde. Dank der durchgeführten Konservierungsarbeiten sehen sie wie neu aus und sind an ihren ursprünglichen Platz zurückgekehrt.
Im Palast für Kultur und Wissenschaft befinden sich insgesamt acht Kandelaber. Sie haben eine dekorative Form und sind ein Element, das die gesamte Einrichtung schmückt. Die Kandelaber haben die Form von Steinsäulen mit dekorativen Kapitellen, die von einer Metallstruktur mit fünf Lampenschirmen gekrönt werden.
Die Erhaltung und Konservierung der Kandelaber ist aufgrund des künstlerischen Wertes der Objekte notwendig. Dank der Inschrift können die Laternen, die jetzt aus dem Bereich, in dem die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten stattfinden, abgebaut wurden, einer professionellen Konservierung unterzogen werden. Mit einer Entscheidung über die Eintragung ist zu rechnen, sobald das Verfahren abgeschlossen ist „, schrieb er im Jahr 2023. der damalige masowische Woiwodschaftsdenkmalpfleger Prof. Lewicki.
Im Jahr 2023 wurden die Laternen in das Denkmalregister eingetragen. In den letzten Monaten wurden die Bauwerke restauriert und kehrten am 21. Mai in den Kulturpalast zurück. Vier von ihnen wurden an der gleichen Stelle wie zuvor platziert, nämlich zwischen dem Schauspielhaus und dem Studiotheater. Die anderen vier, die zuvor in Richtung Marszałkowska-Straße aufgestellt waren, wurden näher an die Fassade des Palastes gebracht.

Der Palast für Kultur und Wissenschaft in Warschau wurde zwischen 1952 und 1955 nach Plänen des Architekten Lew Rudniew errichtet. Der monumentale Charakter des Gebäudes sollte sowohl den dynamischen Wiederaufbau der Hauptstadt als auch den politischen Wandel symbolisieren. Auch die Umgebung des Palastes erfuhr eine tiefgreifende Umgestaltung. Das 50 Hektar große Areal, auf dem das PKiN stand, war zuvor von einem Straßennetz und rund 80 Mietshäusern geprägt, von denen der Bereich des Paradeplatzes mit hohen Jugendstil-Wohnhäusern gefüllt war. Im Zuge der städtebaulichen Umgestaltung wurden die bestehenden Straßen beseitigt, darunter Chmielna, Złota, Sienna, Śliska, Pańska, Zielna, und auch die parallel zur Marszałkowska-Straße verlaufende Große Straße verschwand vollständig, wobei Spuren der alten Straßenführung und Gebäude zurückblieben, die nun durch die Neuordnung des Gebiets rekonstruiert werden.
quelle: Woiwodschaft Masowien, Beauftragter für Denkmalschutz
fotos: A. Śmigielska, WUOZ in Warschau
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