Crowne Plaza Budapest, fot. Piotr Gęsicki

Sie realisieren Projekte von Paris bis Moldawien. So arbeitet das Studio Tremend.

Projekte in Frankreich, Spanien, der Ukraine, Lettland und Ungarn. Gewonnene Architekturwettbewerbe für globale Hotelmarken. Die Architekten des Büros Tremend gewinnen erfolgreich Aufträge auf weiteren ausländischen Märkten in ganz Europa. Das Jahr 2025 war in dieser Hinsicht ein Durchbruch.

Projekte mit dem Tremend-Logo finden sich heute beispielsweise in Paris, Barcelona oder Budapest. Polnische Architekten, die ihre ersten Erfahrungen vor Jahren mit der Modernisierung von Objekten der Orbis-Kette gesammelt haben, sind heute aktive Akteure auf den Märkten in ganz Europa. Die Marke, die sie im Laufe der Jahre aufgebaut haben, genießt bei Investoren – den größten internationalen Hotelketten wie Hilton, Marriott, Accor, IHG oder MEININGER – hohes Ansehen.

Großstadturlaub oder Erholung an der Adria

In den letzten Jahren ist es den Architekten von Tremend gelungen, ihr Portfolio unter anderem um Hotelprojekte in Frankreich, Spanien und Ungarn zu erweitern. Das Jahr 2025 war jedoch in Bezug auf die Akquise von Aufträgen und die Festigung der Position auf ausländischen Märkten ein Durchbruch. Allein in diesem Jahr setzten die polnischen Architekten ihre Arbeit in Barcelona, Straßburg und der an der Adria gelegenen Kurstadt Durres in Albanien fort und schlossen Projekte in Lemberg (Tulip Residences), Riga (Pullman), Budapest (Mövenpick) und Villepinte (Golden Tulip) ab. Im zweiten Quartal 2025 erfolgte der offizielle Baubeginn für ein neues Objekt der Marke Accor in Ljubljana – bei diesem Projekt sind die Architekten für die Gestaltung der Innenräume des Hotels verantwortlich.

Der originelle Stil der Entwürfe von Tremend und die langjährige Erfahrung des Büros führten darüber hinaus zum Gewinn von Architekturwettbewerben für Hotels globaler Marken in Tschechien, Moldawien und Frankreich, wo die polnischen Designer zwei Wettbewerbe gewannen, bei denen sie unter anderem mit lokalen Büros, Studios aus den Niederlanden und Großbritannien konkurrierten. Einer davon betraf den Umbau und die Innenarchitektur für Crowne Plaza, eine Premiummarke, für die die Architekten bereits zuvor Umbau- und Innenraumkonzepte für Objekte in Warschau und Budapest entworfen hatten.

Projekt Crowne Plaza Paris – Marne-la-Vallée

So umfasst das Portfolio des Büros heute sowohl Projekte für renommierte Premiummarken als auch für eher lifestyleorientierte Marken.

„In den letzten Jahren ist es uns gelungen, die Position von Tremend auf den ausländischen Märkten, insbesondere auf dem französischen Markt, zu festigen. Dies ist das Ergebnis langjähriger Arbeit unseres gesamten Teams: einerseits das Sammeln von Erfahrungen, der Aufbau von Fachwissen und andererseits Flexibilität: die Fähigkeit, auf die sich ändernden Bedürfnisse der Hotelgäste zu reagieren, die sich mit den Veränderungen des Lebensstils wandeln. Und auch Flexibilität, denn Design soll heute nicht nur das Profil einer Marke zum Ausdruck bringen, sondern auch begeistern und neugierig machen. Mit anderen Worten: Es soll unvergessliche Erlebnisse schaffen. Gerade diese Kreativität – beispielsweise durch die Verwendung lokaler Designsist das Element, das unsere ausländischen Partner besonders schätzen, wenn sie sich in internationalen Wettbewerben für unsere Projekte entscheiden”, sagt die Architektin Magdalena Federowicz-Boule, Gründerin des Architekturbüros Tremend.

Die Architekten von Tremend sind auch in Polen weiterhin sehr aktiv im Bereich Hospitality tätig. Zu den 2025 fertiggestellten Projekten gehören die Hotels voco Katowice (Umbau eines historischen Gebäudes, Innenarchitektur) und B&B Hotel Kalisz Centrum (Innenarchitektur) sowie die Innenausstattung von zwei Restaurants und das neue Branding und die neue Innenarchitektur einer bekannten Bäckereikette. In Warschau selbst befinden sich derzeit Investitionen der Marken Marriott und Hilton in einem fortgeschrittenen Stadium, an denen die Architekten von Tremend mitwirken.

15-jähriges Jubiläum des Büros Tremend

Symbolisch feierte das Büro im Jahr 2025 sein 15-jähriges Jubiläum. Die letzten 12 Monate waren geprägt von Ereignissen, die die Erfahrung und Leistungen der Architekten auch in anderen Bereichen ihrer beruflichen Tätigkeit bestätigten: öffentliche Gebäude, Infrastrukturprojekte und Wohnarchitektur.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Augustów-Razzia wurde das Gedenkhaus der Augustów-Razzia mit Sitz im Dom Turka in Augustów eröffnet. Die Architekten von Tremend waren in diesem Fall für den Ausbau des 100 Jahre alten Denkmals und die Anpassung des Gebäudes an museale Funktionen verantwortlich. Ihre Arbeit wurde mit einer Nominierung für das Finale des internationalen Wettbewerbs World Architecture Festival ausgezeichnet.

Gedenkstätte für die Opfer der Augustower Razzia, Foto: Bartosz Makowski

Auch aus der polnischen Fachwelt gab es Anerkennung – eine Nominierung für das Finale des Architekturpreises POLITYKA und den Preis Real Estate Impactor der Tageszeitung Rzeczpospolita für das vor über einem Jahr fertiggestellte Projekt des Metropolbahnhofs in Lublin. Neben dem Projekt des Bahnhofs Łódź Fabryczna war dies das zweitgrößte Infrastrukturprojekt in der Karriere der Architekten. Die dabei gesammelten Erfahrungen kommen heute bei der Arbeit an einer weiteren großen Herausforderung zum Einsatz – dem Projekt der Eisenbahnkomponente des Hafens Polska. Parallel dazu setzte das Team von Tremend die Arbeit an mehreren Wohnbauprojekten in Warschau fort. Eines der größten Projekte in diesem Segment ist die Wohnsiedlung Aleje Praskie, deren nächste Phase vor einigen Monaten fertiggestellt wurde. Die Wohnsiedlung belegte den 3. Platz in Warschau im Ranking des Portals Rynek Pierwotny, das die Wohninvestitionen auszeichnet, die bei Käufern das größte Interesse genießen.

Quelle: Pressematerialien

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