„Wawel gehört euch!“ kehrt in seiner vierten Auflage zurück und lädt erwachsene Besucher dazu ein, gemeinsam das Thema Sicherheit im Museumsraum zu erkunden. Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „Sicherheit im Museum“ und findet parallel zur Eröffnung der Ausstellung „Lary und Penaten. Über die Schaffung eines Sicherheitsgefühls in der Architektur“. Vier Tage lang können die Teilnehmer einen Einblick gewinnen, wie die Sorge um Menschen, Orte und das kulturelle Erbe die Sicherheitspraktiken geprägt hat – von königlichen Residenzen bis hin zu zeitgenössischen Kulturinstitutionen.
Das Festivalprogramm zeichnet sich durch eine breite Perspektive aus: von Architektur und musealen Methoden der Sammlungsbetreuung über historische Symbole und Bräuche bis hin zu zeitgenössischen Fragen nach Vertrauen, Achtsamkeit und den Beziehungen zwischen dem Menschen und dem Raum, den er bewohnt. Es ist ein Angebot für Menschen, die nicht nur besichtigen, sondern auch verstehen wollen, wie ein Gefühl der Sicherheit entsteht – sowohl in materieller als auch in emotionaler Hinsicht.
Sicherheit als Erfahrung
Das Motto der diesjährigen Ausgabe dient als Ausgangspunkt für Gespräche darüber, was Schutz und Ruhe schenkt. Die Teilnehmer können historische Methoden zur Stärkung der Sicherheit kennenlernen – von der Anordnung der königlichen Residenz bis hin zu Bräuchen rund um häusliche Amulette oder Symbole, denen über Jahrhunderte hinweg schützende Kräfte zugeschrieben wurden. Die zeitgenössische Dimension der Sicherheit wird im Zusammenhang mit der musealen Arbeit zur Erhaltung der Sammlungen, ihrer Dokumentation und ihrer verantwortungsvollen Zugänglichkeit beleuchtet.
Treffen mit Experten
Die Veranstaltungen werden von Fachleuten geleitet, die für ihre Tätigkeit in den Bereichen Literatur, Bildung, Kuration und Vermittlung bekannt sind. Sie werden den Ton für Gespräche über Vertrauen, Fürsorge und Achtsamkeit angeben – Werte, die in Kulturinstitutionen ebenso wichtig sind wie der Denkmalschutz. Literarische Begegnungen ermöglichen es, das Thema Sicherheit aus der Perspektive von Texten und Geschichten zu betrachten, thematische Spaziergänge decken weniger offensichtliche architektonische Zusammenhänge auf, und Workshops bieten die Möglichkeit, kreative Arbeit praktisch zu erleben.

Ein abwechslungsreiches Programm
Das Festival umfasst Rundgänge durch ausgewählte Ausstellungen, Workshops, Podiumsdiskussionen sowie Begegnungen im Lesesaal mit Aussicht. In den Königlichen Gärten ist eine Lichtshow geplant, die die Atmosphäre des Ortes unterstreicht und einen neuen Blick auf den Wawel ermöglicht. Alle Veranstaltungen finden in Räumlichkeiten statt, die der Konzentration und dem Gedankenaustausch förderlich sind – vom Ausstellungs- und Konferenzzentrum bis zur Bibliothek im Gebäude Nr. 5.

September in Krakau!
„Wawel gehört euch!“ ist eine Gelegenheit zu erleben, wie Kunst, Literatur und Kultur dazu beitragen, ein Gefühl der Gemeinschaft und des Gleichgewichts zu schaffen. Das Festival lädt zur Teilnahme an Veranstaltungen ein, die Reflexion mit Handeln verbinden und zeigen, dass Sicherheit nicht nur als Wert, sondern auch als inspirierende Geschichte über die Beziehung des Menschen zu einem Ort verstanden werden kann. Alle Veranstaltungen im Rahmen des Festivals haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und sind daher kostenpflichtig. Tickets sind auf der Websitewww.wawel.krakow.pl erhältlich.
VERANSTALTUNGSPROGRAMM:
13.00–13.45 Uhr „Lary und Penaten. Über die Schaffung eines Sicherheitsgefühls in der Architektur“ | kuratorische Führung durch die Ausstellung
14.00–17.00 Uhr Schmuck als Amulett | Schmuck-Workshop
15.30–16.30 Uhr Die Kronenschatzkammer | kuratorische Führung durch die Ausstellung
16.00–17.00 Uhr Kraftpflanzen. Die grüne Magie des Wawel | Botanischer Spaziergang
17.00–18.30 Uhr Lesesaal mit Aussicht | „Tempel und Müllhalde. Architektur für das Leben“ von Grzegorz Piątek
19.00–23.00 Uhr Mit Licht gemalte Gärten |Lichtshow 25. September, Freitag
10.00–15.00 Uhr Verdächtige Aufnahmen | Fotospaziergang durch den Wawel
10.00–15.00 Uhr Das Haus unter Obhut | Workshop zum Basteln traditioneller Spinnen
11.00–14.00 Uhr Stadt, Haus, Raum | Workshop zum Thema Reportage
12.00–12.45 Uhr „Lary und Penaten. Über die Schaffung eines Sicherheitsgefühls in der Architektur“ | kuratorische Führung durch die Ausstellung
16.00–17.30 Eine gut gestaltete Stadt | Gespräch mit Grzegorz Piątek
18.00–19.30 Warum finden die besten Partys in der Küche statt? | Podiumsdiskussion
19.00–23.00 Mit Licht gemalte Gärten |Lichtspektakel 26. September, Samstag
10.00–13.00 Uhr Klänge der Innenräume | Musikworkshops
10.00–13.00 Uhr Das Spiel der Achtsamkeit | Schauspielworkshops
11.00–12.30 Uhr Lesesaal mit Aussicht | „Design und Emotionen. Warum uns Dinge ans Herz wachsen (oder auf die Nerven gehen)“ von Don Norman
12.00–13.00 Uhr „Lary und Penaty. Über die Schaffung von Geborgenheit in der Architektur“ | Fachführung durch die Ausstellung
13.00–14.30 Uhr Wer wacht über das Haus? | Podiumsdiskussion
14.00–17.00 Uhr Ist Sicherheit in der Stadt ein Luxus? | Workshop mit einem Architekten
15.30–16.30 Die Kronenschatzkammer | kuratorische Führung durch die Ausstellung
16.00–17.30 Grenzen der Privatsphäre | Gespräch mit Maja Mozga-Górecka
19.00–23.00 Uhr Mit Licht gemalte Gärten | Lichtspektakel27. September, Sonntag
10.00–10.40 Uhr „Bald wird sich alles ändern“ | Kuratorenführung durch die Ausstellung
10.00–12.00 Uhr Schützende Kräuter für das Zuhause | Botanik-Workshop
10.00–13.00 Uhr Aufmerksamer lesen | Poesie-Workshop
12.00–13.00 Uhr „Lary und Penaten. Über die Schaffung eines Sicherheitsgefühls in der Architektur“ | Fachführung durch die Ausstellung
12.00–13.30 Uhr Ein gut eingerichtetes Zuhause | Gespräch mit Aleksandra Koperd
14.00–15.30 Uhr Wie lebt es sich ein Leben lang in Krakau? | Gespräch mit Wit Szostak
14.30–17.00 Uhr Die Kunst des Reparierens | Kintsugi-Workshop
16.00–17.30 Uhr Ist das Schaffen von Kunst eine sichere Beschäftigung? | Gespräch mit Magdalena Ujma
19.00–23.00 Uhr Mit Licht gemalte Gärten | Lichtspektakel
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