Die Fußgängerzone zwischen dem Bahnhof Warszawa Śródmieście und dem Palast der Kultur und Wissenschaft wird sich bald bis zur Unkenntlichkeit verändern. Dort entsteht die neue Aleja Centralna, für die die Stadt 5 Millionen Złoty bereitgestellt hat. Der betonierte und holprige Gehweg weicht einer grünen Promenade mit neuem Belag, üppiger Bepflanzung und Ruheplätzen.
Neuer Belag und Fahrradweg
Der Abschnitt, der von der sogenannten „Pfanne“ an den Eingängen zur U-Bahn-Station „Centrum“ in Richtung der Emilii-Plater-Straße führt, gehört zu den meistfrequentierten Orten der Hauptstadt, lässt jedoch seit Jahren zu wünschen übrig. Die Betonplatten erschweren Fußgängern das Vorankommen, insbesondere Reisenden, die ihre Koffer zwischen den Bahnhöfen „Warszawa Centralna“ und „Warszawa Śródmieście“ ziehen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werden sie bald durch einen ebenen Steinboden ersetzt, dessen Farbgebung an die Umgebung angepasst ist. Zudem wird entlang der Iłłakowiczówna-Passage der Fahrradverkehr zugelassen. Dadurch erhalten Radfahrer eine bequeme, 300 Meter lange Strecke zwischen der Marszałkowska-Straße und der Emilii-Plater-Straße. Auf der Promenade wird auch die Sonnenuhr wieder aufgestellt, die auf der Achse des Eingangs zur Kinoteka angeordnet ist. Ergänzt wird die neue Gestaltung durch Bänke, Pergolen und Stadtmobiliar, damit das Verweilen und Ausruhen noch bequemer und angenehmer wird als bisher.

Die Aleja Centralna in Warschau
Eine der größten Veränderungen wird die deutlich größere Anzahl an Pflanzen sein. Bislang wurde die Landschaft von harten Oberflächen dominiert, doch bald wird sie Beeten weichen, die mit Sträuchern, Stauden und Ziergräsern bepflanzt sind. Zu den Bepflanzungen gehören unter anderem Hartriegel, Schneeglöckchen, Bodendeckerrosen, Stechpalmen, Rispenhortensien und Perückenbäume. Außerdem werden Glanz-Spindelsträucher, Kleinblütige Tamarisken und Schmalblättrige Olivenbäume hinzukommen. Die untere Grünschicht bilden Stauden-Clematis, Spindelsträucher, Iris, Blutweiderich, Katzenminze, Salbei und Anemonen. Die Zentralallee wird durch auffällige Ziergräser wie Federgräser, Rispengräser und Miscanthus ergänzt. Dank sorgfältig ausgewählter Arten wird sich dieser beliebte Ort im Laufe der Jahreszeiten wandeln.
Die Zentralallee mit Bäumen, Schatten und Ruheplätzen
Auch Bäume werden auf der Promenade zu finden sein. An Stellen mit mehr Platz werden Freeman-Ahornbäume und Holländische Linden gepflanzt. Dort, wo technische Gegebenheiten das Pflanzen großer Exemplare einschränken, werden kleinere, mehrstämmige Sorten stehen. Darunter Persische Päronien und Zierkirschen der Sorte „The Bride“. Insgesamt werden entlang der Fußgängerzone etwa 40 Bäume hinzukommen. Nach der Entfernung eines Teils der Betonplatten wird sich die biologisch aktive Fläche um etwa 800 m² vergrößern. Spaziergänger erhalten mehr Grün und damit Schatten sowie angenehmere Bedingungen zum Ausruhen. Vier mit Kletterpflanzen bewachsene Pergolen, darunter duftende Weinreben und Milin, runden die Atmosphäre eines Stadtgartens ab und schaffen neue, gemütliche Orte für eine kurze Pause auf dem Weg durch das Zentrum der geschäftigen Stadt.
Quelle: Stadtverwaltung Warschau
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