Mood for wood ist ein internationaler Design-Workshop für Studenten und junge Designer, die an der konkreten Umsetzung ihrer Ideen interessiert sind. Während des Workshops entwerfen und produzieren die Studenten mit Hilfe von renommierten Architekten und Designern sowie erfahrenen Schreinern eigenständig Stadtmöbel für ausgewählte Gemeinden in Poznan.
Es ist die Entwurfsphase – unter Verwendung von partizipativen Werkzeugen -, die das Projekt Mood for wood von ähnlichen Studentenworkshops unterscheidet. Die Teilnehmer stellen die Möbel nicht nur selbst her, sondern bestimmen auch vollständig deren Form. Sie arbeiten an einem bestimmten Ort und treffen sich mit den Nutzern des Raumes, um deren Bedürfnisse und die Probleme des Ortes kennen zu lernen. Um das Projekt zu verwirklichen, müssen sie ihre Ideen vom Publikum genehmigen lassen und dann auf der Grundlage eines Kostenvoranschlags bestimmte Materialien bestellen, aus denen sie dann mit ihren eigenen Händen Holzmöbel oder Installationen bauen.
Nach einem Jahr Pause kehren wir mit der 14. Ausgabe zurück. Der Workshop findet in Poznań statt (28.08-08.09.2025), wo 50 Designstudenten aus Polen, Deutschland und Ungarn in Strzeszyn, dem jüngsten Stadtteil von Poznań, unter dem Motto „New Territory“ arbeiten werden.
NEUES TERRITORIUM
Seit mehr als drei Jahrzehnten wächst im Posener Stadtteil Strzeszyn ein recht vernünftig gestaltetes Wohnviertel. Viele Häuser, Reihenhäuser und Wohnblöcke sind in diesem „Neuland“ aus dem Boden gestampft worden. Und es werden immer mehr. Es gibt jedoch viel weniger Orte der Integration mit kleiner Architektur, die alten und neuen Bewohnern dienen. Orte, die die Freiräume zwischen den Gebäuden bereichern, aber auch den Bewohnern helfen würden, sich zu orientieren, wären eine Art räumlicher Bezugspunkt in ihrer internen Kommunikation.

Dank des Workshops werden vier Orte in Strzeszyn auf kreative Art und Weise umgestaltet. Jeder hat einen anderen Charakter. Auf dem Gelände der ehemaligen Bushaltestelle an der Kreuzung von Horace- und Ovidiusstraße wird ein Mini-Markt entstehen. Ein „grünes Klassenzimmer“ ist für den Umweltbildungspark in der Nähe der Schule geplant. Der Albert-Camus-Park wird durch einen Integrationsbereich für Anwohner ergänzt. Der wilde Strand am Strzeszyńskie-See wird durch eine Freizeitanlage bereichert.
Vier neue und ungewöhnliche Formen werden in nur wenigen Tagen entstehen – vom ersten Konzept über den Entwurf bis hin zum Bau und der Aufstellung am geplanten Standort. Danach werden sie den Bewohnern des neuen Wohngebiets lange Zeit dienen und – vielleicht – als Modell für weitere Stadtmöbel dienen, die Strzeszyn braucht.
Kann das „Neuland“ durch kleine Aktionen im öffentlichen Raum gezähmt werden? Vor dieser schwierigen Aufgabe standen in diesem Jahr die Teilnehmer des internationalen Workshops Mood for wood.
REKRUTIERUNG
Bewerbungen für den Workshop werden über das Bewerbungsformular unter folgender Adresse entgegengenommen www.moodforwood.com . Die Einstellungsfrist für den Workshop endet am 10. Juni 2025.
Die Organisatoren werden die in die engere Wahl gekommenen Teilnehmer innerhalb von 3 Tagen nach Ende der Einstellungsfrist per E-Mail kontaktieren.
Kosten: 250 €/£1.000
studenten der Universität der Künste in Poznan – keine Kosten
Der Preis für den Workshop beinhaltet:
- unterkunft in Poznań (28.08-08.09.2025)
- mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
- kaffeepausen
- transport von/nach Poznan (polnische Studenten aus allen Städten Polens – öffentliche Verkehrsmittel 2. Klasse), ungarische Studenten – Transport aus Gyor oder Budapest, deutsche Studenten – Transport aus Berlin)
- öffentliche Verkehrsmittel in Poznań
- sicherheitstraining – abgeschlossen mit einem Zertifikat
- workshop-Materialien
- ein Set von Gadgets mit dem Logo des Workshops
WEBSITE: www.moodforwood.com
ORGANISATOREN: SARP Poznań, Common Point Association, Universität der Künste Poznań
KOORDINATORIN: Magda Wypusz
PARTNER: Stadt Poznań, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Siedlungsrat Strzeszyn, TU Berlin, CIL – Zentrum für lokale Initiativen, Bezirksarchitektenkammer Wielkopolska, Ungarische Botschaft in Warschau, Ungarisches Institut in Warschau, Festool, Leniar.
MEDIENPATRONEN: Architektura i Biznes, Whitemad Magazine, Baunetz
quelle: Pressematerialien
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